Schwerter zu Pflugscharen – Hoffnung auf Frieden

Gedanken zum Monatsspruch November

Blick auf eigene Erinnerung

„Schwerter zu Pflugscharen“ – diese Worte erinnern an die Wende und den Mauerfall vor 37 Jahren. Ihre Botschaft bleibt aktuell.

Blick auf Jesajas Friedensbotschaft

Sie geht auf den Propheten Jesaja zurück, der um 740 v. Chr. in Juda wirkte. Seine Zeit unter den Königen Usia, Jotham, Ahas und Hiskia war von Angriffen aus Damaskus, Israel und Assyrien geprägt. Noch vor dem Bericht über seine Berufung (Kap. 6,8 ff.) kündigt er das Ende der Kriegshandlungen an und stellt dem ungehorsamen Volk Rettung in Aussicht, wenn es sich Gott zuwendet.

Blick auf Trost und Erlösung

Ab Kapitel 40 folgen tröstende Worte. Der Diener Gottes ab Kapitel 42 verweist in christlicher Deutung auf Jesus, der unsere Schuld auf sich nimmt und der ganzen Welt Frieden bringt (Kap. 53).

Blick auf die Hoffnung heute

Auch heute leben wir zwischen Krieg und der Hoffnung auf Gottes allumfassende Herrschaft. Gustav Heinemann formulierte es 1950 so: „Die Herren dieser Zeit gehen, unser HERR kommt.“ Mit seinem Kommen verbindet sich die Hoffnung, dass Schwerter zu Pflugscharen werden.

Nach einer Vorlage von Susanne Brachhold (Text überarbeitet)